Archiv der Kategorie 'Soziale Kämpfe'

Anarchosyndikalismus international Nr.4 – Sommer 2018

Anarchosyndikalismus internationale Nr.4 - Sommer 2018
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Anarchosyndikalismus international Nr. 3 – Febr.-März 2018

Anarchosyndikalismus international Nr. 3 (Febr-März 2018)

- WELTWEIT: Frauen*kampftag 8.März
- WELTWEIT: Solidarität mit polnischen Postler*innen
- BRITANNIEN: Arbeitskampf an Universitäten
- SPANIEN: Diskriminierung im Altenheim
- POLEN: Supermarkt kündigt und verklagt Gewerkschafter*
- INDIEN: Vortragsreihe „Was ist Anarchosyndikalismus?“
- NACHRUF: Ursula K. LeGuin (1929-2018)

Anarchosyndikalismus international Nr. 3 – Febr-Maerz 2018 (PDF)“ (1,8 MB)

Siehe auch:
http://anarchosyndikalismus.blogsport.de/2018/03/10/internationale-nachrichten-febr-maerz-2018/

CreativeCommons: BY-NC (Anarchosyndikalistisches Netzwerk, http://asn.blogsport.de)

Anarchosyndikalismus international Nr.2 – Jan. 2018

Aktuelle Meldungen aus der Welt der freiheitlichen Basisgewerkschaften und sozialen Initiativen:

Anarchosyndikalismus international Nr2. - Jan. 2018

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Anarchosyndikalismus international Nr.1 – Nov/Dez 2017

Aktuelle Meldungen aus der Welt der freiheitlichen Basisgewerkschaften und sozialen Initiativen:

Anarchosyndikalismus international Nr. 1 - Titel

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Köln: Gegen alle Abschiebungen

Anlässlich der für den 06.12.2017 geplanten Abschiebungen von 78 Afghan*innen vom Flughafen Frankfurt/M.in die Kriegsregion am Hindukusch haben am Tag zuvor etwa 80 Demonstrant*innen vor dem Kölner Hauptbahnhof gegen diese inhumane Politik der Regierung protestiert. Obwohl das Auswärtige Amt sogar vor möglichen Raketenangriffen auf alle Flüge aus Deutschland warnt, soll das Kriegsgebiet angeblich ein „sicheres Herkunftsland“ sein.

Abschiebungen abschaffen

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ASN Kassel: August 2017

Der Documenta – Friedensaktivist Hans Eitle ist wieder in der Presse. Der 63-jährige Mann aus Bad Zwesten war im Juni vom Sicherheitsdienst der Documenta des Friedrichsplatzes verwiesen worden, weil er am Parthenon mit einem Schild gegen den Kasseler Panzerbauer „Krauss-Maffei-Wegmann“ protestiert hatte.

Dieser Vorfall sorgte für viel Empörung, später entschuldigte sich die Documenta bei dem Friedensaktivisten. Mit seinem Protest wollte er darauf aufmerksam machen wie die Stadt Kassel vom Krieg geprägt worden sei. Einerseits wurde die Stadt 1943 bei den Bombenangriffen in Schutt und Asche gelegt, andererseits baut hier noch heute der Rüstungs-Industriebauer Panzerteile für den Leopard zwei. Hans Eitles Webseite heißt http://weltohnewaffen.wordpress.com

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Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum für alle!

Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*innen-Initiativen, „Recht auf Stadt“-Netzwerken, Mieter*innen-Vereinen und anderen wohnungspolitisch Aktiven, welches die Kampagne „Bezahlbare gute Wohnungen für alle!“ gestartet hat.

Über die Kritik der marktförmigen Wohnungspolitik hinaus, setzt es sich aktiv mit Veranstaltungen und auf der Straße für konkrete Verbesserungen für Mieter*innen ein. Darüber hinaus fordert das Bündnis von den politischen Parteien „endlich Massnahmen zu entwickeln, die Mieter*innen vor dem Wahnsinn des Wohnungsmarktes besser zu schützen“.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk Köln setzt sich ebenfalls gegen die zunehmenden Mietsteigerungen ein und fordert Wohnraum für alle. Angesichts der auf Einkommen orientierten und ausgrenzenden Lage auf dem Wohnungsmarkt, dem Verfall und Leerstand von Häusern, den steigenden Kosten nach Modernisierungsmaßnahmen und den täglichen Zwangsräumungen ist jedoch nicht der Hilferuf nach „besserer“ Staatsgewalt die Lösung, sondern nur ein selbstorganisierter und solidarischer Widerstand von unten:

Mietenwahnsinn stoppen - Wohnraum für alle!
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13. IAA-Rundbrief – Zusammenfassung

Im Frühjahrsbericht der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat das Sekretariat erneut eine Vielzahl von Arbeitskämpfen dokumentiert, welche die Mitglieder der Gewerkschaftföderation in West- und Osteuropa, sowie in Australien veröffentlicht haben.

13. IAA-Rundbrief - Frühjahr 2017

Außerdem enthalten sind ein Bericht vom 26. IAA-Kongress in Warschau, dem zehnjährigen Bestehen der polnischen ZSP, sowie über anarchosyndikalistische Gemeindeorganisierung durch Mieter*innen-Organisationen, direkte Aktionen und gegenseitige Hilfe. Hier eine Zusammenfassung:
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Köln: Hunderte demonstrieren gegen Abschiebungen

Nachdem erst vier Tage zuvor anlässlich des Besuchs des Bundespräsidenten eine illegale Spontankundgebung zum Thema „Willkommenskultur statt Abschiebekultur“ stattgefunden hatte, auf der dem Staatsoberhaupt eine Petition überreicht werden konnte, wurde am 29.06. erneut vor dem Kölner Hauptbahnhof für die Abschaffung aller Deportationen demonstriert.

Demo gegen Abschiebungen

Nicht nur gegen die geplanten – vorerst jedoch ausgesetzten – massenhaften „Rückführungen“ nach Afghanistan haben sich die ca. 300 Demonstrant*innen ausgesprochen, sondern gegen jede Form von Abschiebung.
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Kassel: Soziales Zentrum besetzt / Politische Stadtführungen

In Kassel wurde Anfang Juni 2017 in Ermangelung eines sozialen Zentrums, ein Haus namens „Villa Rühl“ besetzt. Baulich befindet sich eine
Halle mit Platz für ca. 120 Menschen im Anbaubereich, sowie ein Hof- und Gartengrundstück.

Soziales Zentrum \"Unsere Villa\" Kassel 2017

Wer/welche sich ein Bild machen möchte, geht auf youtube (https://www.youtube.com/watch?v=l6ESag88QmI) oder direkt auf die Webseite der Besetzer*innen (https://villakassel.wordpress.com/)

Dieser Text wurde sieben Tage nach Beginn der Besetzung geschrieben. Mittlerweile hat der Universitätspräsident gestern als Vertreter der Eigentümer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen Unbekannt gestellt. Es ist daher erfahrungsgemäß damit zu rechnen, das in den kommenden Tagen „geräumt“ wird. Bemerkenswert ist, daß die lokale Presse sich nicht scheut, z.B. AfD-Forderungen zur sofortigen Räumung wiederzugeben, obwohl die Vetreter*innen dieser Fraktion in Kassel als extrem rechts gelten, seitdem diesbezüglich entsprechende Chatprotokolle veröffentlicht wurden.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk (ASN) – Gruppe Kassel – solidarisiert sich mit den Menschen in Kassel, die über die Aktionsform der Besetzung der „Villa Rühl“, ein Zeichen setzen und konkretes Handeln für einen geeigneten FreirAum und ein soziales Zentrum in Kassel zum Ausdruck bringen.
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