Archiv der Kategorie 'Soziale Kämpfe'

Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum für alle!

Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*innen-Initiativen, „Recht auf Stadt“-Netzwerken, Mieter*innen-Vereinen und anderen wohnungspolitisch Aktiven, welches die Kampagne „Bezahlbare gute Wohnungen für alle!“ gestartet hat.

Über die Kritik der marktförmigen Wohnungspolitik hinaus, setzt es sich aktiv mit Veranstaltungen und auf der Straße für konkrete Verbesserungen für Mieter*innen ein. Darüber hinaus fordert das Bündnis von den politischen Parteien „endlich Massnahmen zu entwickeln, die Mieter*innen vor dem Wahnsinn des Wohnungsmarktes besser zu schützen“.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk Köln setzt sich ebenfalls gegen die zunehmenden Mietsteigerungen ein und fordert Wohnraum für alle. Angesichts der auf Einkommen orientierten und ausgrenzenden Lage auf dem Wohnungsmarkt, dem Verfall und Leerstand von Häusern, den steigenden Kosten nach Modernisierungsmaßnahmen und den täglichen Zwangsräumungen ist jedoch nicht der Hilferuf nach „besserer“ Staatsgewalt die Lösung, sondern nur ein selbstorganisierter und solidarischer Widerstand von unten:

Mietenwahnsinn stoppen - Wohnraum für alle!
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13. IAA-Rundbrief – Zusammenfassung

Im Frühjahrsbericht der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat das Sekretariat erneut eine Vielzahl von Arbeitskämpfen dokumentiert, welche die Mitglieder der Gewerkschaftföderation in West- und Osteuropa, sowie in Australien veröffentlicht haben.

13. IAA-Rundbrief - Frühjahr 2017

Außerdem enthalten sind ein Bericht vom 26. IAA-Kongress in Warschau, dem zehnjährigen Bestehen der polnischen ZSP, sowie über anarchosyndikalistische Gemeindeorganisierung durch Mieter*innen-Organisationen, direkte Aktionen und gegenseitige Hilfe. Hier eine Zusammenfassung:
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Köln: Hunderte demonstrieren gegen Abschiebungen

Nachdem erst vier Tage zuvor anlässlich des Besuchs des Bundespräsidenten eine illegale Spontankundgebung zum Thema „Willkommenskultur statt Abschiebekultur“ stattgefunden hatte, auf der dem Staatsoberhaupt eine Petition überreicht werden konnte, wurde am 29.06. erneut vor dem Kölner Hauptbahnhof für die Abschaffung aller Deportationen demonstriert.

Demo gegen Abschiebungen

Nicht nur gegen die geplanten – vorerst jedoch ausgesetzten – massenhaften „Rückführungen“ nach Afghanistan haben sich die ca. 300 Demonstrant*innen ausgesprochen, sondern gegen jede Form von Abschiebung.
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Kassel: Soziales Zentrum besetzt / Politische Stadtführungen

In Kassel wurde Anfang Juni 2017 in Ermangelung eines sozialen Zentrums, ein Haus namens „Villa Rühl“ besetzt. Baulich befindet sich eine
Halle mit Platz für ca. 120 Menschen im Anbaubereich, sowie ein Hof- und Gartengrundstück.

Soziales Zentrum \"Unsere Villa\" Kassel 2017

Wer/welche sich ein Bild machen möchte, geht auf youtube (https://www.youtube.com/watch?v=l6ESag88QmI) oder direkt auf die Webseite der Besetzer*innen (https://villakassel.wordpress.com/)

Dieser Text wurde sieben Tage nach Beginn der Besetzung geschrieben. Mittlerweile hat der Universitätspräsident gestern als Vertreter der Eigentümer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen Unbekannt gestellt. Es ist daher erfahrungsgemäß damit zu rechnen, das in den kommenden Tagen „geräumt“ wird. Bemerkenswert ist, daß die lokale Presse sich nicht scheut, z.B. AfD-Forderungen zur sofortigen Räumung wiederzugeben, obwohl die Vetreter*innen dieser Fraktion in Kassel als extrem rechts gelten, seitdem diesbezüglich entsprechende Chatprotokolle veröffentlicht wurden.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk (ASN) – Gruppe Kassel – solidarisiert sich mit den Menschen in Kassel, die über die Aktionsform der Besetzung der „Villa Rühl“, ein Zeichen setzen und konkretes Handeln für einen geeigneten FreirAum und ein soziales Zentrum in Kassel zum Ausdruck bringen.
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Köln: „Das Problem heißt Verdrängung“ (Demo 17.06.)

Das Anarcho-Syndikalistische Netzwerk Köln unterstützt den Aufruf des neu gegründeten Bündnisses „Stadtpolitische Vernetzung“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Das Problem heißt Verdrängung“.

Als Anarchosyndikalist*innen kämpfen wir für das Grundrecht auf Wohnen und kulturelle Freiräume, auch angesichts hoher Mieten und niedriger Löhne. Das kommerzielle Eigentum an Boden und die Spekulation mit Wohnraum führen dazu, dass die Rechte der Menschen niedriger gewertet werden als das Profitinteresse einiger Weniger. Für uns ist daher der Aufbau nachbarschaftlicher Solidarität ebenso wichtig, wie gewerkschaftliche Selbstverwaltung.

Kommt am Sa 17.06. um 16 Uhr zum Bauwagenplatz „Wem gehört die Welt“ (Krefelder Str./Innere Kanalstr.) und beteiligt euch an der Demo zum Autonomen Zentrum (Luxemburger Str. 93).

Tanzdemo 17.06.2017