Archiv der Kategorie 'Internationales'

Anarchosyndikalismus international Nr.1 – Nov/Dez 2017

Aktuelle Meldungen aus der Welt der freiheitlichen Basisgewerkschaften und sozialen Initiativen:

Anarchosyndikalismus international Nr. 1 - Titel

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Köln: Gegen alle Abschiebungen

Anlässlich der für den 06.12.2017 geplanten Abschiebungen von 78 Afghan*innen vom Flughafen Frankfurt/M.in die Kriegsregion am Hindukusch haben am Tag zuvor etwa 80 Demonstrant*innen vor dem Kölner Hauptbahnhof gegen diese inhumane Politik der Regierung protestiert. Obwohl das Auswärtige Amt sogar vor möglichen Raketenangriffen auf alle Flüge aus Deutschland warnt, soll das Kriegsgebiet angeblich ein „sicheres Herkunftsland“ sein.

Abschiebungen abschaffen

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Köln: „Anarchosyndikalismus international“ (17.11.)

Vortrag mit Diskussion zur Geschichte und Aktualität der IAA

Fr 17.11.2017, 19:30 Uhr im Autonomen Zentrum, Luxemburger Str.93, U18: Eifelwall

Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation ist die internationale Föderation freiheitlicher Basisgewerkschaften und versteht sich als antiautoritäre Nachfolge-organisation der Ersten Internationale von 1864.

Sie wurde 1922 in Berlin gegründet und organisiert sich seitdem unabhängig von Parteien oder Religionsgemeinschaften und ohne staatliche Unterstützung.

IAA mehrsprachig

Die IAA hat heute Mitglieder in über einem Dutzend Ländern auf drei Kontinenten. Sie pflegt darüber hinaus weltweit freundschaftliche Kontakte zu anderen Basisorganisationen und Gewerkschaftsinitiativen.

Veranstalter*innen:
Anarchosyndikalistisches Netzwerk Köln
http://asn.blogsport.de

Köln: Solidarität mit KUMAN bei Uber Jakarta

Am internationalen Aktionstag für die streikenden Motorroller-Fahrer*innen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, zu dem die IAA aufgerufen hatte, wurden vom „Anarchosyndikalistischen Netzwerk – Köln“ ein Protestbrief verschickt und Flugblätter verteilt, sowie ein Banner und ein Plakat erstellt. Die Basisgewerkschaft KUMAN fordert von dem globalen Transportvermittlungsunternehmen höhere Entgelte und bessere Arbeitsbedingungen für die „freiberuflichen“ Auftragsfahrer*innen.

Uber KUMAN Solidarität 2017

Uber KUMAN solidarity 2017

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Statement regarding our relation to FAU and IWA

Because of their strategy change towards hierarchical representation and increasing participation in co-management, a minority within the International Workers‘ Association (IWA) caused disruption and expulsions inmany cases.
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ACLARACION SOBRE NUESTRA RELACION CON LA FAU Y LA AIT

Dentro de la Asociación Internacional de Trabajadores/as se han dado en los últimos tiempos, conflictos relacionados con la colaboración con instituciones autoritarias, cosa que la AIT rechaza por completo. Esto ha llevado a que se dieran una importante cantidad de escisiones y expulsiones, tanto en las secciones de forma interna, como en el ámbito internacional.
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Erklärung zu unserem Verhältnis zu FAU und IAA

Wegen ihrer Ausrichtung auf machtpolitische Stellvertretung und einer zunehmenden Einbindung in die betriebliche Mitbestimmung kam es durch eine Minderheit reformistischer Gewerkschaften innerhalb der Internationalen Arbeiter*innen Assoziation (IAA) immer wieder zu Spaltungen und Ausschlüssen.

Dieser Prozess fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der Abwendung von CNT, FAU und USI von den Prinzipien und Praktiken des Anarchosyndikalismus. Nachdem sie jahrelang gegen interne Verfahren verstoßen und schließlich zum Aufbau einer parallelen Internationale aufgerufen hatten, wurden diese drei Organisationen auf dem 26. IAA-Kongress in Warschau 2016 aus der Internationale ausgeschlossen.

Da mehrere Syndikate mit dieser reformistischen Entwicklung nicht konform gingen, führte dies teilweise zu Austritten und Ausschlüssen dieser Syndikate aus der FAU in den Jahren 2002 und 2003, welche sich dann unter anderem im Anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN) als Initiative zusammenschlossen, mit dem Ziel eine IAA-Sektion für Deutschland zu gründen.

Bei Interesse an weiteren Infos schreibt uns einfach eine Mail an asn@free.de

Anarchosyndikalistisches Netzwerk (ASN)

13. IAA-Rundbrief – Zusammenfassung

Im Frühjahrsbericht der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat das Sekretariat erneut eine Vielzahl von Arbeitskämpfen dokumentiert, welche die Mitglieder der Gewerkschaftföderation in West- und Osteuropa, sowie in Australien veröffentlicht haben.

13. IAA-Rundbrief - Frühjahr 2017

Außerdem enthalten sind ein Bericht vom 26. IAA-Kongress in Warschau, dem zehnjährigen Bestehen der polnischen ZSP, sowie über anarchosyndikalistische Gemeindeorganisierung durch Mieter*innen-Organisationen, direkte Aktionen und gegenseitige Hilfe. Hier eine Zusammenfassung:
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Köln: Hunderte demonstrieren gegen Abschiebungen

Nachdem erst vier Tage zuvor anlässlich des Besuchs des Bundespräsidenten eine illegale Spontankundgebung zum Thema „Willkommenskultur statt Abschiebekultur“ stattgefunden hatte, auf der dem Staatsoberhaupt eine Petition überreicht werden konnte, wurde am 29.06. erneut vor dem Kölner Hauptbahnhof für die Abschaffung aller Deportationen demonstriert.

Demo gegen Abschiebungen

Nicht nur gegen die geplanten – vorerst jedoch ausgesetzten – massenhaften „Rückführungen“ nach Afghanistan haben sich die ca. 300 Demonstrant*innen ausgesprochen, sondern gegen jede Form von Abschiebung.
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Niederlande: ASB und ASN beim Pfingstcamp

Wie im letzten Jahr gab es auch bei den diesjährigen Pinksterlanddagen im friesischen Appelscha eine Zusammenarbeit von deutschen und niederländischen Anarchosyndikalist*innen.

Der gemeinsame Büchertisch des Anarcho-Syndicalistische Bond (ASB) aus Amsterdam mit dem ASN Köln präsentierte Aufkleber, Broschüren, Flugblätter und Magazine, wie z.B. die neue Ausgabe der Schwarz-Roten Feder.

Darüber hinaus wurde gemeinsam ein Vortrag über „Commons und Kommune“ organisiert, bei dem es um die theoretischen und praktischen Möglichkeiten der kollektiven Produktion und Verteilung von Gemeingütern in lokalen Solidaritätsstrukturen im Sinne des freiheitlichen Kommunismus ging.

Das Pfingstcamp, welches seit 1933 auf dem antimilitaristischen und drogenfreien Campingplatz „Tot Vrijheidsbezinning“ stattfindet, bietet jedes Jahr eine Vielzahl von Vorträgen, Workshops und Diskussionen, welche in einer familienfreundlichen Umgebung stattfinden. Ergänzt durch ein buntes Kulturprogramm und zahlreiche Bücherstände ist dieses niederländische Treffen mit vielen internationalen Gästen immer wieder eine Inspiriration für feministische, ökologische, pazifistische, syndikalistische und andere Anarchist*innen.

Pinksterlanddagen Appelscha 2017

ASB und ASN Appelscha 2017

ASN Köln

CreativeCommons: BY-NC (Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk, http://asn.blogsport.de)