Archiv der Kategorie 'Arbeitskämpfe'

Köln: Solidarität mit KUMAN bei Uber Jakarta

Am internationalen Aktionstag für die streikenden Motorroller-Fahrer*innen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, zu dem die IAA aufgerufen hatte, wurden vom „Anarchosyndikalistischen Netzwerk – Köln“ ein Protestbrief verschickt und Flugblätter verteilt, sowie ein Banner und ein Plakat erstellt. Die Basisgewerkschaft KUMAN fordert von dem globalen Transportvermittlungsunternehmen höhere Entgelte und bessere Arbeitsbedingungen für die „freiberuflichen“ Auftragsfahrer*innen.

Uber KUMAN Solidarität 2017

Uber KUMAN solidarity 2017

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13. IAA-Rundbrief – Zusammenfassung

Im Frühjahrsbericht der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat das Sekretariat erneut eine Vielzahl von Arbeitskämpfen dokumentiert, welche die Mitglieder der Gewerkschaftföderation in West- und Osteuropa, sowie in Australien veröffentlicht haben.

13. IAA-Rundbrief - Frühjahr 2017

Außerdem enthalten sind ein Bericht vom 26. IAA-Kongress in Warschau, dem zehnjährigen Bestehen der polnischen ZSP, sowie über anarchosyndikalistische Gemeindeorganisierung durch Mieter*innen-Organisationen, direkte Aktionen und gegenseitige Hilfe. Hier eine Zusammenfassung:
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Neues aus der IAA – Mai 2017

Aktuelle Meldungen aus der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA):

Spanien: Repression statt Lohn bei Culset

Die Gewerkschafter*innen der CNT-IAA in Albacete protestieren gegen den Frucht- und Gemüsehändler Culset. Obwohl ein Gericht bereits die Kündigung für unrechtmäßig und die Lohnforderungen bestätigt hat, versucht das Unternehmen mit rechtlichen Mitteln gegen die Gewerkschaft vorzugehen. Daher haben die Genoss*innen nun beschlossen, ihre Aktionen auch auf die wichtigsten Kund*innen von Culset auszuweiten und diese zum Boykott aufzurufen (http://cntab.blogspot.de).

Protest der CNT-IAA Albacete 2017

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Polen: Arbeitskampf bei POLOmarket geht weiter

Die Proteste der Gewerkschaft ZSP-IAA im mehreren polnischen Stäten werden fortgesetzt, da die Arbeitsbedingungen in der Discounter-Kette immernoch nicht verbessert wurden. Die Arbeiter*innen kämpfen gemeinsam mit ehemaligen Kolleg*innen für Abfindungen und ein Ende der Schikanen durch das Unternehmen. Die Firma steht schon länger in der Kritik wegen Mängeln bei Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Außerdem verweigert das MAnagement jegliche Verhandlungen mit der ZSP-IAA. Daher war bereits an einem landweiten Aktionstag (02.05.) vor mehreren Filialen protestiert worden (http://zsp.net.pl/polomarket-protests-take-center-stage-during-national-day-protests).

ZSP-IAA protestiert bei POLOmarket 2017

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Britannien: Erfolg im Mieterkampf (SF-IAA)

In Brighton unterstützt die Gewerkschaft Solidarity Federation einen Mieter beim Kampf um die Verbesserung der Wohnsituation. Die Stadtverwaltung als Vermieterin weigerte sich seit Jahren, dringend nötige Reparaturarbeiten an Fenstern und Dämmng durchzuführen und ließ die Räume weiter verfallen.
Nach ergebnislosem Schriftwechsel besuchte eine Gruppe Gewerkschafter*innen in einer Direkten Aktion die Verantwortlichen im Stadtrat, verteilten Flugblätter und konnten im persönlichen Gespräch erreichen, dass die Forderungen des sehbehinderten Mieters nun endlich erfüllt werden.
(http://www.brightonsolfed.org.uk/brighton/tenant-demands-repairs-after-council-neglect)

CreativeCommons (BY-NC): Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk (ASN Köln)

Quelle:
http://anarchosyndikalismus.blogsport.de/2017/05/14/neues-aus-der-iaa-mai-2017/

Erster Mai in Köln/Bonn

Auf dem Kölner Heumarkt fand wieder das alljährliche DGB-Straßenfest statt, diesmal mit einem gemeinsamen Büchertisch des Anarchistischen Forums Köln und des Anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN Köln).

Trotz Dauerregen kamen viele neue Interessierte und alte Bekannte zum Stand. um sich zu informieren und auszutauschen. Neben vielfältiger anarchistischer Literatur in Farsi, Arabisch und Kurdisch, sowie mehrsprachigen Arbeitsrecht-Infos, wurden auch deutschsprachige Zeitschriften und das vorläufige Mai-Programm der 3. Libertären Wochen verteilt.

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Vortrag: Arbeit macht krank?

Vortrag im Rahmen der 3. Libertären Wochen in Köln:

„Arbeit macht krank?
Gemeinsam gegen Stress und Diskriminierung“
Fr. 05.05., 19 Uhr,
Autonomes Zentrum (Infoladen)

Luxemburger Str. 97, Köln-Süd (U18: Eifelwall)

Wie können prekäre Bedingungen, zunehmender Leistungsdruck und unfaire Behandlung am Arbeitsplatz verhindert werden und welches Risiko für körperlich-seelische Krankheiten besteht? Zwar sind wir als Arbeiter*innen davon ganz unterschiedlich betroffen, doch welche Wege zum solidarischen Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung können wir gemeinsam gehen?

Die Veranstaltung bezieht sich auf das diesjährige Motto des weltweiten Arbeitsschutz-Aktionstags Workers‘ Memorial Day: „Unsicher und unfair – Diskriminierung am Arbeitsplatz schadet uns allen“
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