Archiv der Kategorie 'Allgemeines'

Solidarität mit der Hausbesetzung Elster 230

Seit Fr. 19.07.2019 ist in der Vogelsanger Straße 23 (Köln-Ehrenfeld) ein leerstehendes Gebäude der Deutschen Bahn besetzt, um mit einer direkten Aktion Wohnraum zu schaffen, sowie emanzipatorische, feministische und selbstverwaltete Freiräume zu ermöglichen (https://elster230.wordpress.com).

Die zahlreiche Aktivist*innen, darunter Unterstützer*innen von Wagenplätzen, „Assata im Hof“, des Autonomen Zentrums , der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM) und anderer emanzipatorischer Projekte (wie den „Frauen der 1006″, die zur Zeit mit symbolischen Besetzungen und Mieter*innen-Versammlungen gegen den Abriss mehrerer Wohnhäuser in der Siedlung Egonstraße protestieren), kämpfen gemeinsam gegen die verfehlte Stadtentwicklung einer kapitalistischen Verwertungspolitik.

Hausbesetzung \"Elster\", Vogelsanger Str 230, Köln-Ehrenfeld (Foto: @elster230/BXCR-ZINE)

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ASN Kassel: August 2017

Der Documenta – Friedensaktivist Hans Eitle ist wieder in der Presse. Der 63-jährige Mann aus Bad Zwesten war im Juni vom Sicherheitsdienst der Documenta des Friedrichsplatzes verwiesen worden, weil er am Parthenon mit einem Schild gegen den Kasseler Panzerbauer „Krauss-Maffei-Wegmann“ protestiert hatte.

Dieser Vorfall sorgte für viel Empörung, später entschuldigte sich die Documenta bei dem Friedensaktivisten. Mit seinem Protest wollte er darauf aufmerksam machen wie die Stadt Kassel vom Krieg geprägt worden sei. Einerseits wurde die Stadt 1943 bei den Bombenangriffen in Schutt und Asche gelegt, andererseits baut hier noch heute der Rüstungs-Industriebauer Panzerteile für den Leopard zwei. Hans Eitles Webseite heißt http://weltohnewaffen.wordpress.com

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Statement regarding our relation to FAU and IWA

Because of their strategy change towards hierarchical representation and increasing participation in co-management, a minority within the International Workers‘ Association (IWA) caused disruption and expulsions inmany cases.
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ACLARACION SOBRE NUESTRA RELACION CON LA FAU Y LA AIT

Dentro de la Asociación Internacional de Trabajadores/as se han dado en los últimos tiempos, conflictos relacionados con la colaboración con instituciones autoritarias, cosa que la AIT rechaza por completo. Esto ha llevado a que se dieran una importante cantidad de escisiones y expulsiones, tanto en las secciones de forma interna, como en el ámbito internacional.
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Veranstaltungsankündigungen ASN Kassel

Veranstaltungsort: Sandershaus, Sandershäuser Str. 79, 34123 Kassel

Die Veranstaltungen sollen jeweils um 18.00 Uhr beginnen

3.9.2017
Reaktionäre Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst : am Beispiel Joseph Beuys

Vortrag und Diskussion

Wie kaum ein anderer Künstler steht Joseph Beuys (1921–1986) für einen radikalen Neubeginn in der Bildenden Kunst der westdeutschen Nachkriegszeit, da er mit neuartigen Aktionsformen, verfremdeten Alltagsmaterialien und spektakulären Installationen auf internationale Tendenzen der (Post-) Moderne bezugnahm.

Seltener diskutiert wird allerdings seine nachträglich als romantisierte Künstlerbiographie verklärte Beteiligung am nationalsozialistischen Vernichtungskrieg. Auch seine folgende Hinwendung zu anthroposophischer Esoterik, Pseudo-Schamanismus und nationalrevolutionär-ökologischer Politik wird in der Kunstgeschichte oft als ‚Individuelle Mythologie‘ verharmlost.

Welche konkreten politischen Botschaften verbreitete Beuys also in seinen Kunstwerken und Vorträgen? Was hatten diese mit dem Kalten Krieg, der ’68er-Revolte und den Grünen zu tun? Und wirken solche Ideen auch nach der ‚Wiedervereinigung‘ in der deutschen Europapolitik weiter?

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03.10.2017
„EINFÜHRUNG IN VERGANGENHEIT UND GEGENWART DER ANARCHISTISCHEN UND ANARCHOSYNDIKALISTISCHEN BEWEGUNG „

Eine Veranstaltung mit kommentierten Filmdokumentationen und Referent des anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN) Gruppe Kassel

Erklärung zu unserem Verhältnis zu FAU und IAA

Wegen ihrer Ausrichtung auf machtpolitische Stellvertretung und einer zunehmenden Einbindung in die betriebliche Mitbestimmung kam es durch eine Minderheit reformistischer Gewerkschaften innerhalb der Internationalen Arbeiter*innen Assoziation (IAA) immer wieder zu Spaltungen und Ausschlüssen.

Dieser Prozess fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der Abwendung von CNT, FAU und USI von den Prinzipien und Praktiken des Anarchosyndikalismus. Nachdem sie jahrelang gegen interne Verfahren verstoßen und schließlich zum Aufbau einer parallelen Internationale aufgerufen hatten, wurden diese drei Organisationen auf dem 26. IAA-Kongress in Warschau 2016 aus der Internationale ausgeschlossen.

Da mehrere Syndikate mit dieser reformistischen Entwicklung nicht konform gingen, führte dies teilweise zu Austritten und Ausschlüssen dieser Syndikate aus der FAU in den Jahren 2002 und 2003, welche sich dann unter anderem im Anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN) als Initiative zusammenschlossen, mit dem Ziel eine IAA-Sektion für Deutschland zu gründen.

Bei Interesse an weiteren Infos schreibt uns einfach eine Mail an asn@free.de

Anarchosyndikalistisches Netzwerk (ASN)

Kassel: Soziales Zentrum besetzt / Politische Stadtführungen

In Kassel wurde Anfang Juni 2017 in Ermangelung eines sozialen Zentrums, ein Haus namens „Villa Rühl“ besetzt. Baulich befindet sich eine
Halle mit Platz für ca. 120 Menschen im Anbaubereich, sowie ein Hof- und Gartengrundstück.

Soziales Zentrum \"Unsere Villa\" Kassel 2017

Wer/welche sich ein Bild machen möchte, geht auf youtube (https://www.youtube.com/watch?v=l6ESag88QmI) oder direkt auf die Webseite der Besetzer*innen (https://villakassel.wordpress.com/)

Dieser Text wurde sieben Tage nach Beginn der Besetzung geschrieben. Mittlerweile hat der Universitätspräsident gestern als Vertreter der Eigentümer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gegen Unbekannt gestellt. Es ist daher erfahrungsgemäß damit zu rechnen, das in den kommenden Tagen „geräumt“ wird. Bemerkenswert ist, daß die lokale Presse sich nicht scheut, z.B. AfD-Forderungen zur sofortigen Räumung wiederzugeben, obwohl die Vetreter*innen dieser Fraktion in Kassel als extrem rechts gelten, seitdem diesbezüglich entsprechende Chatprotokolle veröffentlicht wurden.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk (ASN) – Gruppe Kassel – solidarisiert sich mit den Menschen in Kassel, die über die Aktionsform der Besetzung der „Villa Rühl“, ein Zeichen setzen und konkretes Handeln für einen geeigneten FreirAum und ein soziales Zentrum in Kassel zum Ausdruck bringen.
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Schwarz-Rote Feder #7

In der aktuellen Ausgabe des unregelmäßig erscheinenden Magazins, herausgegeben vom Anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN), finden sich folgende Artikel:

- Anarchismus und Syndikalismus. Das Vorbild der CNT und ihr Dilemma

- Anarchosyndikalismus: Altes Phänomen und Zukunftsvision

- Vergessene Diskussionen. Das Erbe des Anarchosyndikalismus befragen

- Anarchosyndikalismus nach 1945. Ein kleiner Überblick

- Vorläufige Prinzipienerklärung des ASN Kassel

Download der Bildschirmversion als PDF (3,2 MB)

Schwarz-Rote Feder, Nr.7 (Titel)

Bisherige Ausgaben:
http://asn.blogsport.de/download/schwarz-rote-feder/

Weitere Broschüren auf http://asn.blogsport.de/download/broschueren/

Vortrag: Commons und Kommune (22.06.)

Im Rahmen der 3. Libertären Wochen in Köln findet eine weitere Veranstaltung des ASN statt:

Do 22.06., 19 Uhr, Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 97:
„Commons und Kommune – gemeinsam wirtschaften“

Wie könnte die kollektive Produktion von Gemeingütern uns von der kapitalistischen Warenwirtschaft befreien helfen?
Und kann der Aufbau (bzw. Erhalt) von lokalen, aber überregional föderierten Gemeinschaften in Richtung freiheitlicher Kommunismus führen?

(Vortrag mit Diskussion)

Eintritt frei!

Vorläufige Prinzipienerklärung des ASN Kassel

Vorläufige Prinzipienerklärung des Anarchosyndikalistischen Netzwerk – Kassel (ASN-KS)

Quellen:
AG Prinzipienerklärung des ASN
Ergebnisse des Netzwerktreffens des ASN Ostern 2017
Prinzipienerklärung der Internationalen Arbeiter*innenassaoziation (IAA)

1. Zielsetzung

Die sozialrevolutionäre Bewegung, basierend auf dem Klassenkampf, setzt sich zum Ziel alle Menschen, welche darum kämpfen sich selbst aus ausbeuterischen, gewalttätigen und unterdrückerischen Verhältnissen und Strukturen ­­- ob am Arbeitsplatz, im sozialen Leben oder zu Hause – zu befreien, in solidarischen Zusammenschlüssen zusammen zu bringen. Dies können zB. Betriebsgruppen, Branchensyndikate, Allgemeine Syndikate, Stadtteilgruppen oder Komitees sein.

Ihr Ziel ist die Reorganisierung des sozialen Lebens auf Grundlage des libertären Kommunismus.

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