Beiträge von Administrator

Anarchosyndikalismus international Nr.1 – Nov/Dez 2017

Aktuelle Meldungen aus der Welt der freiheitlichen Basisgewerkschaften und sozialen Initiativen:

Anarchosyndikalismus international Nr. 1 - Titel

(mehr…)

Köln: „Anarchosyndikalismus international“ (17.11.)

Vortrag mit Diskussion zur Geschichte und Aktualität der IAA

Fr 17.11.2017, 19:30 Uhr im Autonomen Zentrum, Luxemburger Str.93, U18: Eifelwall

Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation ist die internationale Föderation freiheitlicher Basisgewerkschaften und versteht sich als antiautoritäre Nachfolge-organisation der Ersten Internationale von 1864.

Sie wurde 1922 in Berlin gegründet und organisiert sich seitdem unabhängig von Parteien oder Religionsgemeinschaften und ohne staatliche Unterstützung.

IAA mehrsprachig

Die IAA hat heute Mitglieder in über einem Dutzend Ländern auf drei Kontinenten. Sie pflegt darüber hinaus weltweit freundschaftliche Kontakte zu anderen Basisorganisationen und Gewerkschaftsinitiativen.

Veranstalter*innen:
Anarchosyndikalistisches Netzwerk Köln
http://asn.blogsport.de

ASN Kassel: August 2017

Der Documenta – Friedensaktivist Hans Eitle ist wieder in der Presse. Der 63-jährige Mann aus Bad Zwesten war im Juni vom Sicherheitsdienst der Documenta des Friedrichsplatzes verwiesen worden, weil er am Parthenon mit einem Schild gegen den Kasseler Panzerbauer „Krauss-Maffei-Wegmann“ protestiert hatte.

Dieser Vorfall sorgte für viel Empörung, später entschuldigte sich die Documenta bei dem Friedensaktivisten. Mit seinem Protest wollte er darauf aufmerksam machen wie die Stadt Kassel vom Krieg geprägt worden sei. Einerseits wurde die Stadt 1943 bei den Bombenangriffen in Schutt und Asche gelegt, andererseits baut hier noch heute der Rüstungs-Industriebauer Panzerteile für den Leopard zwei. Hans Eitles Webseite heißt http://weltohnewaffen.wordpress.com

(mehr…)

Statement regarding our relation to FAU and IWA

Because of their strategy change towards hierarchical representation and increasing participation in co-management, a minority within the International Workers‘ Association (IWA) caused disruption and expulsions inmany cases.
(mehr…)

ACLARACION SOBRE NUESTRA RELACION CON LA FAU Y LA AIT

Dentro de la Asociación Internacional de Trabajadores/as se han dado en los últimos tiempos, conflictos relacionados con la colaboración con instituciones autoritarias, cosa que la AIT rechaza por completo. Esto ha llevado a que se dieran una importante cantidad de escisiones y expulsiones, tanto en las secciones de forma interna, como en el ámbito internacional.
(mehr…)

Veranstaltungsankündigungen ASN Kassel

Veranstaltungsort: Sandershaus, Sandershäuser Str. 79, 34123 Kassel

Die Veranstaltungen sollen jeweils um 18.00 Uhr beginnen

3.9.2017
Reaktionäre Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst : am Beispiel Joseph Beuys

Vortrag und Diskussion

Wie kaum ein anderer Künstler steht Joseph Beuys (1921–1986) für einen radikalen Neubeginn in der Bildenden Kunst der westdeutschen Nachkriegszeit, da er mit neuartigen Aktionsformen, verfremdeten Alltagsmaterialien und spektakulären Installationen auf internationale Tendenzen der (Post-) Moderne bezugnahm.

Seltener diskutiert wird allerdings seine nachträglich als romantisierte Künstlerbiographie verklärte Beteiligung am nationalsozialistischen Vernichtungskrieg. Auch seine folgende Hinwendung zu anthroposophischer Esoterik, Pseudo-Schamanismus und nationalrevolutionär-ökologischer Politik wird in der Kunstgeschichte oft als ‚Individuelle Mythologie‘ verharmlost.

Welche konkreten politischen Botschaften verbreitete Beuys also in seinen Kunstwerken und Vorträgen? Was hatten diese mit dem Kalten Krieg, der ’68er-Revolte und den Grünen zu tun? Und wirken solche Ideen auch nach der ‚Wiedervereinigung‘ in der deutschen Europapolitik weiter?

+++

03.10.2017
„EINFÜHRUNG IN VERGANGENHEIT UND GEGENWART DER ANARCHISTISCHEN UND ANARCHOSYNDIKALISTISCHEN BEWEGUNG „

Eine Veranstaltung mit kommentierten Filmdokumentationen und Referent des anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN) Gruppe Kassel

Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum für alle!

Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*innen-Initiativen, „Recht auf Stadt“-Netzwerken, Mieter*innen-Vereinen und anderen wohnungspolitisch Aktiven, welches die Kampagne „Bezahlbare gute Wohnungen für alle!“ gestartet hat.

Über die Kritik der marktförmigen Wohnungspolitik hinaus, setzt es sich aktiv mit Veranstaltungen und auf der Straße für konkrete Verbesserungen für Mieter*innen ein. Darüber hinaus fordert das Bündnis von den politischen Parteien „endlich Massnahmen zu entwickeln, die Mieter*innen vor dem Wahnsinn des Wohnungsmarktes besser zu schützen“.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk Köln setzt sich ebenfalls gegen die zunehmenden Mietsteigerungen ein und fordert Wohnraum für alle. Angesichts der auf Einkommen orientierten und ausgrenzenden Lage auf dem Wohnungsmarkt, dem Verfall und Leerstand von Häusern, den steigenden Kosten nach Modernisierungsmaßnahmen und den täglichen Zwangsräumungen ist jedoch nicht der Hilferuf nach „besserer“ Staatsgewalt die Lösung, sondern nur ein selbstorganisierter und solidarischer Widerstand von unten:

Mietenwahnsinn stoppen - Wohnraum für alle!
(mehr…)

Erklärung zu unserem Verhältnis zu FAU und IAA

Wegen ihrer Ausrichtung auf machtpolitische Stellvertretung und einer zunehmenden Einbindung in die betriebliche Mitbestimmung kam es durch eine Minderheit reformistischer Gewerkschaften innerhalb der Internationalen Arbeiter*innen Assoziation (IAA) immer wieder zu Spaltungen und Ausschlüssen.

Dieser Prozess fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der Abwendung von CNT, FAU und USI von den Prinzipien und Praktiken des Anarchosyndikalismus. Nachdem sie jahrelang gegen interne Verfahren verstoßen und schließlich zum Aufbau einer parallelen Internationale aufgerufen hatten, wurden diese drei Organisationen auf dem 26. IAA-Kongress in Warschau 2016 aus der Internationale ausgeschlossen.

Da mehrere Syndikate mit dieser reformistischen Entwicklung nicht konform gingen, führte dies teilweise zu Austritten und Ausschlüssen dieser Syndikate aus der FAU in den Jahren 2002 und 2003, welche sich dann unter anderem im Anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN) als Initiative zusammenschlossen, mit dem Ziel eine IAA-Sektion für Deutschland zu gründen.

Bei Interesse an weiteren Infos schreibt uns einfach eine Mail an asn@free.de

Anarchosyndikalistisches Netzwerk (ASN)

13. IAA-Rundbrief – Zusammenfassung

Im Frühjahrsbericht der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat das Sekretariat erneut eine Vielzahl von Arbeitskämpfen dokumentiert, welche die Mitglieder der Gewerkschaftföderation in West- und Osteuropa, sowie in Australien veröffentlicht haben.

13. IAA-Rundbrief - Frühjahr 2017

Außerdem enthalten sind ein Bericht vom 26. IAA-Kongress in Warschau, dem zehnjährigen Bestehen der polnischen ZSP, sowie über anarchosyndikalistische Gemeindeorganisierung durch Mieter*innen-Organisationen, direkte Aktionen und gegenseitige Hilfe. Hier eine Zusammenfassung:
(mehr…)

Anarchosyndikalismus nach 1945 – ein kleiner Überblick

Mit dem militärischen Sieg der alliierten Staaten über den Nationalsozialismus und die faschistischen Regime in Italien und Japan kam eine breite Diskussion über die Notwendigkeit der Erneuerung gesellschaftlicher Grundlagen auf. Vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatten über Entmilitarisierung, Demokratisierung und Föderalismus, sowie über die Verstaatlichung ganzer Wirtschaftsbereiche, wurde der aufkommende „Kalte Krieg“ zwischen dem östlichen Staatskommunismus in leninistischer Tradition und der – mehr oder weniger – ungeplanten Marktwirtschaft westlicher Art ins Zentrum gerückt.
(mehr…)