Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum für alle!

Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*innen-Initiativen, „Recht auf Stadt“-Netzwerken, Mieter*innen-Vereinen und anderen wohnungspolitisch Aktiven, welches die Kampagne „Bezahlbare gute Wohnungen für alle!“ gestartet hat.

Über die Kritik der marktförmigen Wohnungspolitik hinaus, setzt es sich aktiv mit Veranstaltungen und auf der Straße für konkrete Verbesserungen für Mieter*innen ein. Darüber hinaus fordert das Bündnis von den politischen Parteien „endlich Massnahmen zu entwickeln, die Mieter*innen vor dem Wahnsinn des Wohnungsmarktes besser zu schützen“.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk Köln setzt sich ebenfalls gegen die zunehmenden Mietsteigerungen ein und fordert Wohnraum für alle. Angesichts der auf Einkommen orientierten und ausgrenzenden Lage auf dem Wohnungsmarkt, dem Verfall und Leerstand von Häusern, den steigenden Kosten nach Modernisierungsmaßnahmen und den täglichen Zwangsräumungen ist jedoch nicht der Hilferuf nach „besserer“ Staatsgewalt die Lösung, sondern nur ein selbstorganisierter und solidarischer Widerstand von unten:

Mietenwahnsinn stoppen - Wohnraum für alle!

Ob durch Mietstreik von Bewohner*innen, mit Öffentlichkeitskampagnen gegen ausbeuterische Immobilieneigentümer*innen oder bei Sitzblockaden gegen die Räumung von Wohnhäusern, sozialen Zentren und Bauwagenplätzen – der widerständischen Phantasie sind wenig Grenzen gesetzt.

Als Basisgewerkschafter*innen sehen wir den direkten Zusammenhang zwischen diskriminierenden Niedriglöhnen, ausgrenzender Arbeitslosigkeit und aggressiver Verdrängungspolitik. Dagegen setzen wir auf gegenseitige Hilfe und kommunale Selbstorganisation der Betoffenen für solidarische, direkte Aktionen.

Dem Ziel einer Vergesellschaftung von Wohnraum nach den Bedürfnissen aller Nutzer*innen schließen wir uns an und unterstützen den Aufruf des Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ in dem u.a. gefordert wird:

- Mietenanstieg stoppen!
- Keine Verdrängung durch Modernisierung!
- Zwangsräumungen verhindern!
- Leerstände beenden!
- Kollektive Mieter*innenrechte schaffen!

Daher unterstützen wir die geplanten Proteste am dezentralen Aktionstag der Kampagne am 08. September.

Anarchosyndikalistisches Netzwerk – Köln
http://asn.blogsport.de