Archiv für Juli 2017

Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum für alle!

Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*innen-Initiativen, „Recht auf Stadt“-Netzwerken, Mieter*innen-Vereinen und anderen wohnungspolitisch Aktiven, welches die Kampagne „Bezahlbare gute Wohnungen für alle!“ gestartet hat.

Über die Kritik der marktförmigen Wohnungspolitik hinaus, setzt es sich aktiv mit Veranstaltungen und auf der Straße für konkrete Verbesserungen für Mieter*innen ein. Darüber hinaus fordert das Bündnis von den politischen Parteien „endlich Massnahmen zu entwickeln, die Mieter*innen vor dem Wahnsinn des Wohnungsmarktes besser zu schützen“.

Das Anarchosyndikalistische Netzwerk Köln setzt sich ebenfalls gegen die zunehmenden Mietsteigerungen ein und fordert Wohnraum für alle. Angesichts der auf Einkommen orientierten und ausgrenzenden Lage auf dem Wohnungsmarkt, dem Verfall und Leerstand von Häusern, den steigenden Kosten nach Modernisierungsmaßnahmen und den täglichen Zwangsräumungen ist jedoch nicht der Hilferuf nach „besserer“ Staatsgewalt die Lösung, sondern nur ein selbstorganisierter und solidarischer Widerstand von unten:

Mietenwahnsinn stoppen - Wohnraum für alle!
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Erklärung zu unserem Verhältnis zu FAU und IAA

Wegen ihrer Ausrichtung auf machtpolitische Stellvertretung und einer zunehmenden Einbindung in die betriebliche Mitbestimmung kam es durch eine Minderheit reformistischer Gewerkschaften innerhalb der Internationalen Arbeiter*innen Assoziation (IAA) immer wieder zu Spaltungen und Ausschlüssen.

Dieser Prozess fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der Abwendung von CNT, FAU und USI von den Prinzipien und Praktiken des Anarchosyndikalismus. Nachdem sie jahrelang gegen interne Verfahren verstoßen und schließlich zum Aufbau einer parallelen Internationale aufgerufen hatten, wurden diese drei Organisationen auf dem 26. IAA-Kongress in Warschau 2016 aus der Internationale ausgeschlossen.

Da mehrere Syndikate mit dieser reformistischen Entwicklung nicht konform gingen, führte dies teilweise zu Austritten und Ausschlüssen dieser Syndikate aus der FAU in den Jahren 2002 und 2003, welche sich dann unter anderem im Anarchosyndikalistischen Netzwerk (ASN) als Initiative zusammenschlossen, mit dem Ziel eine IAA-Sektion für Deutschland zu gründen.

Bei Interesse an weiteren Infos schreibt uns einfach eine Mail an asn@free.de

Anarchosyndikalistisches Netzwerk (ASN)

13. IAA-Rundbrief – Zusammenfassung

Im Frühjahrsbericht der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) hat das Sekretariat erneut eine Vielzahl von Arbeitskämpfen dokumentiert, welche die Mitglieder der Gewerkschaftföderation in West- und Osteuropa, sowie in Australien veröffentlicht haben.

13. IAA-Rundbrief - Frühjahr 2017

Außerdem enthalten sind ein Bericht vom 26. IAA-Kongress in Warschau, dem zehnjährigen Bestehen der polnischen ZSP, sowie über anarchosyndikalistische Gemeindeorganisierung durch Mieter*innen-Organisationen, direkte Aktionen und gegenseitige Hilfe. Hier eine Zusammenfassung:
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Anarchosyndikalismus nach 1945 – ein kleiner Überblick

Mit dem militärischen Sieg der alliierten Staaten über den Nationalsozialismus und die faschistischen Regime in Italien und Japan kam eine breite Diskussion über die Notwendigkeit der Erneuerung gesellschaftlicher Grundlagen auf. Vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatten über Entmilitarisierung, Demokratisierung und Föderalismus, sowie über die Verstaatlichung ganzer Wirtschaftsbereiche, wurde der aufkommende „Kalte Krieg“ zwischen dem östlichen Staatskommunismus in leninistischer Tradition und der – mehr oder weniger – ungeplanten Marktwirtschaft westlicher Art ins Zentrum gerückt.
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